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Unsere Nachbarschaftsbüros dienen als Begegnungsstätten für alle Bewohner*innen des Stadtteils, unabhängig ihres kulturellen oder sozialen Hintergrundes oder ihres Alters. Sie bieten Räume, die auf Anfrage für Familienfeiern und Freizeitgruppen zur Verfügung gestellt werden. Die Mitarbeitenden unterstützen Initiativen, die sich für den Stadtteil und ein nachbarschaftliches Zusammenleben engagieren. Gemeinsam mit Freiwillig Engagierten aus dem Stadtteil konnten so u.a. ein Secondhand-Bekleidungsladen sowie ein Tauschbuchladen eröffnet werden.

Der Großteil der älteren Menschen möchte so lange wie möglich im gewohnten Lebensumfeld, in ihrer eigenen Wohnung leben. Werden Hilfen benötigt, entsteht häufig das Problem, dass professionelle Unterstützung zu teuer ist. Deshalb sind die Angebote der offenen Seniorenarbeit kostenlos bzw. sehr preisgünstig.
Für den gesamten Stadtbezirk organisieren wir regelmäßig im Senioren-Pavillon und in der Seniorenbegegnungsstätte verschiedene Freizeit- und Bildungsangebote, Tagesfahrten, einen Mittagstisch und interkulturellen Austausch. Zudem beraten wir ältere Menschen, wie die eigene Wohnung altersgerecht und barrierefrei umgebaut werden kann (Wohnraumanpassung) und bei individuellen sozialen oder finanziellen Problemen.

Wenn die eigenen Kräfte schwinden oder Familie, Freunde und Bekannte nicht mehr in der Nähe wohnen, ist es wichtig, sich neue tragfähige Netzwerke zu schaffen zur Alltagsbewältigung und gegen Vereinsamung. In der Nachbarschaftshilfe werden Unterstützungsangebote koordiniert und vermittelt.

Im Sozialpsychiatrischen Dienst, Gerontopsychiatrischen Dienst und im Ambulant Betreuten Einzelwohnen finden Menschen mit psychischen Belastungen und Erkrankungen Beratung und Unterstützung. Ziel der Dienste
ist es, dass psychisch kranke Menschen ein selbstbestimmtes Leben in ihrem sozialen Umfeld, in der eigenen Wohnung und am Arbeitsplatz gestalten können und Klinikaufenthalte und Heimunterbringungen möglichst vermieden werden. Dies geschieht, indem die Mitarbeitenden die betroffenen Menschen in ihrer psychosozialen Situation beraten, begleiten und sie in der Organisation des Alltags unterstützen. Besonders verpflichtet fühlen wir uns Menschen, die durch sogenannte Versorgungslücken fallen, z.B. Kinder von psychisch kranken Eltern, für die unterstützende Angebote (Power4you) entwickelt wurden.

Als Verbundpartner im „Krisendienst Oberbayern“ leisten die Mitarbeitenden des Sozialpsychiatrischen Dienstes auch Vor-Ort-Hilfe in akuten Krisensituationen

Unsere PONTIS Einrichtungen sprechen Menschen mit Migrationshintergrund an, die unter anderem aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse Schwierigkeiten haben, sich im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen in der neuen Heimat zurecht zu finden. Lots*innen sind Mitarbeitende, die selbst aus anderen Ländern kommen und Migrant*innen in ihrer jeweiligen Muttersprache beraten, beim Ausfüllen von Anträgen behilflich sind, Ämter- und Behördengänge begleiten und Kontakte zu sozialen Netzwerken vermitteln.

Die Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit (KASA) leistet Sozialarbeit im Auftrag der leistet Sozialarbeit im Auftrag der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

Sie wird von den örtlichen Diakonischen Werken wahrgenommen und aus kirchlichen Mitteln finanziert. Unsere KASA-Stellen sind grundsätzlich offen für alle Menschen. KASA-Arbeit ist nicht auf eine bestimmte Zielgruppe oder Problemstellung festgelegt. Sie orientiert sich ausschließlich an den Anliegen der Ratsuchenden und ergreift darüber hinaus gemeinwesenorientierte Maßnahmen und sozialpolitische Initiativen.
In den KASA-Stellen finden Menschen ein Gegenüber, wenn sie einfach über ihre persönliche Situation reden wollen. Sie erhalten erste Informationen und Rat, wer für ihre sozialen oder finanziellen Problemstellungen geeignete Hilfen bietet. Und hier werden sie bei der Beantragung von staatlichen Leistungen unbürokratisch unterstützt.

Ob in den ausgewiesenen KASA-Stellen oder in den anderen Beratungsstellen und Stadtteileinrichtungen – es gehört zu unserem Selbstverständnis, dass wir die Teilhabe von sozial und wirtschaftlich benachteiligten Menschen stärken, um so ein solidarisches Gemeinwesen zu fördern.

Ohne das intensive Engagement von zahlreichen freiwillig engagierten Mitarbeitenden wären diese vielfältigen und flexiblen Angebote nicht möglich. Derzeit engagieren sich über 120 Menschen freiwillig in den Einrichtungen der Diakonie Hasenbergl, indem sie Kindern vorlesen, mit ihnen spielen, den Secondhand-Laden und den Tauschbuchladen betreuen, Freizeitgruppen leiten, andere Menschen zu Ämtern und Behörden begleiten, sozial isolierte oder mobilitätseingeschränkte Menschen zu Hause besuchen, für sie einkaufen, kleine Reparaturen und Hilfestellungen im Haushalt anbieten, die Raumvergabe und den Schließdienst in den Nachbarschaftsbüros gewährleisten, stricken, um Spenden für soziale Projekte zu sammeln oder als Aufsichtsrat Verantwortung und Engagement für den gesamten Verein übernehmen.

Es ist nicht nur diese hohe Bereitschaft, die beeindruckt, sondern auch, dass hier gesellschaftliche Verantwortung und Solidarität in besonderem Maße wahrgenommen und umgesetzt werden. Ungezählte und ungezahlte
Stunden und Leistungen, wofür allen Freiwillig Engagierten an dieser Stelle herzlich gedankt sei!

Ihre Ansprechpersonen

Carla Singer

Bereichsleitung Sozialpsychiatrie, Senioren- und Stadtteilarbeit

089 452 235 250

singer@diakonie-hasenbergl.de

Dr. Stefan Fröba

Vorstand
Bereichsleitung Sozialpsychiatrie, Senioren- und Stadtteilarbeit

089 452 235 100

froeba@diakonie-hasenbergl.de