„Täglich gesunde und warme Mahlzeiten zubereiten, einkaufen und das Stehen am Herd empfinden viele ältere Menschen aufwändig und beschwerlich. Sind sie mobil eingeschränkt, oder dürfen nur Schonkost essen, wird eine gesunde Ernährung noch schwieriger“, erklärt Sarah Ehrenstein. Nächste Woche startet nun das lang ersehnte Angebot: Senior*innen der Siedlung am Lerchenauer See an drei Tagen in der Woche bekochen lassen. Jeden Dienstag und Donnerstag können sie in netter Gemeinschaft mit anderen in den Räumlichkeiten der Kapernaumkirche essen, jeden Mittwoch wird der Mittagstisch in St. Johannes Evangelist angeboten. 

Sarah Ehrenstein ist seit 2018 für das Projekt „Wir am Lerchenauer See“ als Quartiersmanagerin im Auftrag der Diakonie Hasenbergl vor Ort in der Siedlung. Sie ist Sozialpädagogin und kümmert sich vor allem um die Anliegen der Senior*innen. Neben einem offenen Beratungsangebot und präventiven Hausbesuchen hat sie in Kooperation mit den Kirchengemeinden und freiwillig engagierten Unterstützer*innen einen festen Veranstaltungskalender installiert mit Frühstückstreffen, Gesprächsrunden und vielem mehr.

„In Gemeinschaft schmeckt es besser! Gleichzeitig können die Teilnehmenden Kontakte zu Nachbar*innen knüpfen oder Neuigkeiten austauschen. Und damit auch Menschen unterschiedlicher Kulturen und Nationen teilnehmen, wird international gekocht“, verspricht die Sozialpädagogin. Ein Essen kostet 5,50 € und beinhaltet ein Hauptgericht mit Suppe oder Nachtisch und ein Getränk. Einkommensschwächere Senior*innen können finanziell unterstützt werden.