Engagiert füreinander da sein.

Die Auswirkungen der Corona-Krise sind für die Alltagsgestaltung der Menschen eine besondere Herausforderung. „In diesen Tagen sind besonders die Seniorinnen und Senioren auf Hilfe angewiesen, da sie aufgrund der Corona-Krise besonders auf sich aufpassen müssen und das Haus nur zum Spazieren gehen verlassen sollen“, erklärt Nicole Schmitt, Koordinatorin der Nachbarschaftshilfe Hasenbergl. Doch wer kümmert sich jetzt um die alltäglichen Einkäufe im Supermarkt, in der Drogerie, der Apotheke und Post? Die Nachbarschaftshilfe vermittelt Personen, die die Einkäufe erledigen und diese kontaktlos bis zur Wohnungstüre bringen. „In der Nachbarschaftshilfe und in unseren Nachbarschaftstreffs werden wir hier von freiwillig engagierten Nachbarinnen und Nachbarn unterstützt, mit denen wir meist seit einigen Jahren vertrauensvoll zusammenarbeiten“. Die Nachbarschaftshilfe der Diakonie Hasenbergl arbeitet schon seit 2013 in Kooperation mit der Evangeliumskirche mit freiwilligen Helfer*innen zusammen, von denen einige seit Anfang an dabei. „Das ist wirklich eine tolle Leistung, für die wir gar nicht genug Danke sagen können“, betont Nicole Schmitt.

Die verschiedenen Unterstützungsangebote stehen auch Menschen offen, die erkrankt sind oder sich in Quarantäne befinden. „Selbstverständlich können sich auch Angehörige für die Unterstützung ihrer Lieben bei uns melden“.
Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der fünf Nachbarschaftstreffs der Diakonie Hasenbergl, haben ein großes Unterstützungsangebot auf die Beine gestellt. Unter dem Motto zusammen.halten – den Alltag gestalten finden betroffene Personen in den Stadtteilen Nordhaide, Hasenbergl und Lerchenauer See Hilfe. Zusätzlich bieten die Treffs jeden Werktag von 09.00 – 12.00 Uhr telefonische Beratung und Information an.