Schulklassen (Jahrgangsstufe 1-4)

Unsere Zielgruppe

Kinder im Grundschulalter (Jahrgangsstufen 1 bis 4) mit einem so hohen Förderbedarf in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung (sonderpädagogischer Förderbedarf im Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung gemäß Art. 41 BayEUG und § 21 VSO-F), die auch unter Hinzuziehung aller inklusiven Unterstützungsmaßnahmen an der Regelschule nicht angemessen und bedarfsgerecht gefördert und unterrichtet werden können. Sie benötigen zugleich eine Eingliederungshilfe durch eine Heilpädagogische Tagesstätte sowie deren Fachdienste gemäß § 35a SGB VIII.

 

Wir unterstützen und unterrichten Kinder mit

  • emotionalen und sozialen Entwicklungsgefährdungen
  • schulischen Lern- und Leistungsproblemen aufgrund der besonderen Entwicklungsbedarfe im Bereich der Emotionen und des Verhaltens
  • mangelnden Selbstwertgefühlen und geringem Selbstvertrauen, Identitätsproblematiken
  • Schulängsten und sonstigen nach innen gerichteten Problematiken (internalisierende Störungsbilder)
  • fehlender Impulskontrolle, aggressiven, oppositionellen und sonstigen sozial destruktiven Problematiken (externalisierende Störungsbilder)
  • Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen (insbesondere ADS und ADHS)
  • Autismus-Spektrum-Störungen (ASS)
  • Bindungsproblematiken und -störungen
  • und sonstigen klinisch relevanten Störungen (insbesondere im Kontext von Störungen des Sozialverhaltens und der Emotionen), die eine erfolgreiche Beschulung an der Regelgrundschule aktuell noch behindern und vorübergehend einen besonderen (intensiv-)pädagogischen Rahmen notwendig machen.

 

Unser Ziel

Die soziale und schulische Eingliederung sowie nachhaltig erfolgreiche Inklusion nach Möglichkeit spätestens am Ende der Grundschule (Rückführung an die weiterführenden Regelschulen aller Schularten).

Da Inklusion und die damit verbundene erfolgreiche Beschulung an einer Regelschule die Zielperspektive ist, wird jährlich unter intensiver Beratung mit den Eltern / Erziehungsberechtigten überprüft, ob eine weitere Förderung am Förderzentrum notwendig ist. Aufgrund des Elternentscheidungsrechts in Bayern können sich Eltern jederzeit für eine inklusive Beschulung an der Regelschule zum neuen Schuljahr entscheiden. Das Förderzentrum ist ein alternatives, spezialisiertes schulisches Fachangebot.

 

Unsere Ziele erreichen wir durch

  • Förderung und Unterrichtung in kleinen Klassen mit bis zu 12 Schülerinnen und Schülern, spezifischen Einzelmaßnahmen, individuellem Förderunterricht und differenzierte Kleingruppenförderung
  • Unterrichtung nach dem LehrplanPLUS Grundschule in Bayern (als staatlich anerkanntes Förderzentrum gelten die allgemeinen Übertrittsbedingungen an die weiterführenden Schulen wie Realschule und Gymnasium; ein Probeunterricht ist bei entsprechender Übertrittseignung nicht notwendig)
  • Intensive Förderdiagnostik sowie eine mit der Heilpädagogischen Tagesstätte (HPT) und Fachdiensten eng abgestimmte Förder- und Erziehungsplanung
  • Speziell für die Zielgruppe ausgebildeten Lehr- und Fachkräften (Lehrkräfte für Sonderpädagogik, Heilpädagogische Förderlehrkräfte u.a.)
  • Klassenlehrerprinzip im Tandem mit heilpädagogischen Fachkräften, die einen strukturierten Unterricht und Tagesablauf garantieren, der sich speziell an den emotionalen und sozialen Entwicklungsbedarfen der Kinder orientiert
  • Pädagogisch-therapeutische Atmosphäre und aktives Schulleben, das getragen ist von Wertschätzung, Respekt, Gemeinschaftsgefühl und christlichen Grundwerten
  • Räumlich-architektonische Gestaltung des Gebäudes und des Geländes speziell für die Zielgruppe (Orientierung, Halt und Struktur)
  • Begleitete Übergänge bei der Rückführung an die Regelschulen sowie Nachbetreuung durch den Mobilen Sonderpädagogischen Dienst (MSD)
  • Intensive Zusammenarbeit mit Eltern/Erziehungsberechtigten und Familie
  • Integrative Kooperation mit den Fachdiensten und der Heilpädagogischen Tagesstätte des Wichern-Zentrums, Vernetzung mit externen Fachdiensten, Fachärzt/innen und Kliniken sowie inklusiven Regelschulen aller Schularten bei der Rückführung der Kinder
  • Enge Vernetzung mit allen im Familiensystem beteiligten Fachdiensten und Fachkräften, Jugendämtern und sonstigen Unterstützungssystemen 

 

Kosten

Als staatlich anerkannte Ersatzschule in privater Trägerschaft der Diakonie Hasenbergl e.V. entstehen den Eltern und Erziehungsberechtigten hier keine zusätzlichen Kosten. Es wird kein Schulgeld erhoben.

 

Wichern-Schule - Staatl. anerkanntes Förderzentrum, Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung, Profilschule Inklusion
Heinrich-Braun-Weg 9
80933 München

Schulsekretariat
Tel. 089 312 137-11
Fax 089 312 137-20
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Beratung, allgemeine Information und Anmeldung über die Beratungsstelle
Tel. 089 312 137-56
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SVE WichernSchule 209

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Einrichtungsleitung

Schulleitung

Baier Stefan 130

Dr. Stefan Baier, SoR
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Kontakt über Schulsekretariat

Stellvertr. Schulleitung

Ulrike Lehmann 130

Ulrike Lehmann, SoKRin
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