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Was die Arbeit im unserem Wichern-Zentrum ausmacht

Das Wichern-Zentrum

Das Wichern-Zentrum der Diakonie Hasenbergl ist eine ganz besondere Einrichtung in München: Kinder und Jugendliche mit besonderem emotionalen und sozialen Förderbedarf finden hier Halt und Unterstützung. Sie lernen tragfähige Beziehungen aufzubauen, Konflikte zu lösen und mit sich selbst achtsam umzugehen. 

Enge Zusammenarbeit

150 Kinder und Jugendliche werden im Wichern-Zentrum betreut. Kinder aus dem Stadtteil, aber auch aus ganz München und den angrenzenden Landkreisen kommen hierher. Für viele Kinder und ihre Familien sind wir der letzte Anker für eine gesellschaftliche Teilhabe.

Chancen eröffnen

Wir eröffnen Chancen: Dass Kinder normal ihren Schulabschluss machen können, dass sie eine gute Ausbildung machen können. Und dass die Familien mit ihren Problemen gut zurechtkommen.

Edith Bechtolt, Pädagogin in der HPT-Schule

„„Fahrradfahren, Inliner fahren, der Wasserspielplatz im Wichern-Zentrum, die Natur in der Umgebung, Kochen, Backen, Basteln, Feste feiern, Ausflüge…
Es gibt so viele Möglichkeiten für gemeinsame Erlebnisse in den vier Jahren, die wir die Kinder in ihrer Entwicklung fördern und begleiten. Und wenn es einmal hakt, dann finden wir in unseren interdisziplinären Team ganz sicher eine Lösung.””

Nachgefragt - warum wir gerne hier arbeiten

„Es ist der Umgang mit den unterschiedlichen täglichen Herausforderungen, welche die Kinder mitbringen, der die Arbeit für mich so interessant macht, Lösungen und Wege auch im Austausch mit dem interdisziplinären Team zu finden.“

  • echter Kontakt mit Kindern im Sinne von vertrauensvolle Bindungen eingehen, Kinder über einen längeren Zeitraum teils Jahre begleiten zu können
  • multidisziplinärer Austausch, Lehrer, Pädagogen, Fachkräfte. Es gibt im Wichern-Zentrum sehr vielseitige Sichtweisen und Perspektiven auf die Kinder, was ich als einzigartig sehe
  • Elternarbeit, Eltern kennen und verstehen lernen, sich austauschen und Spiegel sein können

"Meine Arbeit ist sinnvoll, wenn wir nach ein, zwei, drei oder vier Jahren feststellen können, dass eine sozial-emotionale Entwicklung geschafft ist, mit der ein Kind, das zu Beginn eine 1:1-Betreuung brauchte, im Regelbereich klarkommt.Meine Arbeit ist sinnvoll, wenn wir nach ein, zwei, drei oder vier Jahren feststellen können, dass eine sozial-emotionale Entwicklung geschafft ist, mit der ein Kind, das zu Beginn eine 1:1-Betreuung brauchte, im Regelbereich klarkommt."

  • Eigenverantwortung
  • Ideen mit einbringen können, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt
  • Ich fühle mich gewertschätzt, als ein wichtiger Teil des Hauses
  • Die Einrichtung ist überschaubar, man kennt sich, keine Anonymität zu Kollegen
  • Der Umgang miteinander ist freundlich

„Fahrradfahren, Inliner fahren, der Wasserspielplatz unserer Einrichtung, die Natur in der Umgebung, Kochen, Backen, Basteln, Feste feiern, Ausflüge… es gibt so viele Möglichkeiten für gemeinsame Erlebnisse in den vier Jahren, die wir die Kinder in ihrer Entwicklung fördern und begleiten.“

"Meine Arbeit gefällt mir, wenn im multiprofessionellen Fallgespräch freier Gedankenaustausch dazu beiträgt, Kind und Familie tiefer zu verstehen."

  • Freude hatte
  • Erkenntnisse hatte
  • gute Kontakte mit Kindern hatte
  • wertvolle Kontakte mit Kollegen
  • das Gefühl habe ich habe sinnvolle Stunden verbracht

"Ich gehe zufrieden nach Hause, wenn auch für die komplexesten Probleme im interdisziplinären Team Lösungen gefunden werden und die beteiligten Personen Freude haben und oft lachen."

Wie erreichen wir die Kinder? Ein erfolgreiches Corona-Projekt unserer MSH

Und dann war es soweit. Kurz vor den Osterferien. Die Ansage von ganz oben: „Bleiben Sie zu Hause, die Situation ist nicht einschätzbar.“

Ein ganzes Team. 4 Kolleginnen. Eigentlich 160 Wochenstunden Arbeit…und keine Kinder. Als ich in das Gesicht meiner Kolleginnen blicke sehe ich die gleiche Irritation die ich in mir selbst spüre. Es fallen Begriffe wie „Infektionsketten“, „Mindestabstand“, „Maskenpflicht“ und „Risikogruppe“.

Die Pandemie hat München also voll im Griff und an unser eigentliches Arbeiten an der Wichern-Schule und in der Mobilen Sonderpädagogischen Hilfe (MSH), das heißt das Fördern von Kindern in bis zu 5 unterschiedlichen Einrichtungen (pro Kollegin!), ist nicht mehr zu denken.  Krisensitzung im MSH-Team.

Was dann geschehen ist? Die Kolleginnen in der MSH haben ein einzigartiges Mitmach-Projekt für die Kinder entwickelt. Weitere Informationen dazu gibt es hier

Zum Artikel zur Projektentwicklung in unserem BUNNYHILLexpress.

Sie haben noch Fragen? Melden Sie sich gerne, wir freuen uns, Sie kennenzulernen!

Sabrina Denk

Einrichtungsleitung
Heilpädagogische Tagesstätte, HPT-Schule

089 452 235 313

hpt-schule@diakonie-hasenbergl.de

Luis Teuber

Bereichsleitung Kinder, Jugend und Familie
Einrichtungsleitung Casa Papa

089 452 235 562

teuber@diakonie-hasenbergl.de