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13. März 2019 | Rat nur einen Klick entfernt

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bke-Online-Beratung in der Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstelle der Diakonie Hasenbergl

DH OnlineberatungSchnell, professionell und anonym. Das sind die Grundsätze der bke-Online-Beratung, die die Experten der Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstelle der Diakonie Hasenbergl e.V. mit anbieten. Fünf Stunden jede Woche berät Oliver Freiling, Psychologe,  in dieser Beratungsplattform bei kleinen und großen Sorgen, bei Problemen, die Jugendlichen oder Eltern auf der Seele brennen. Die Nutzer bleiben anonym, einzige Voraussetzung: ein funktionierender Internetzugang.

Hilfe bekommen, wenn man Hilfe braucht. Die Experten und Expertinnen in der Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstelle der Diakonie Hasenbergl e.V. bieten für Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern und Familien ein umfangreiches Beratungsangebot. Dieses schließt Entwicklungs- und Erziehungsfragen ebenso ein wie die Beratung bei Konflikten. Darüber hinaus gibt es spezielle Förder-und Gruppenangebote für Kinder. Neu dazugekommen ist jetzt die Möglichkeit einer Online-Beratung für Jugendliche oder Eltern.

Die Vorteile der Beratung im Internet sind deutlich: „Das Online-Beratungsangebot ist absolut niederschwellig. Gerade Jugendliche, verstärkt auch berufstätige Väter, nutzen diese Plattformen, um Anfragen an uns zu stellen. Die haben dann noch einmal eine Möglichkeit, für sich ein Gefühl dafür zu bekommen, was ist das eigentlich und was bringt das. Sie können anonym bleiben und müssen nicht in eine Beratungsstelle gehen“, erklärt Oliver Freiling.

Fünf Stunden jede Woche loggt der Psychologe der Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstelle dazu im Portal der Bundeskonferenz Erziehungsberatung (bke) ein. Er moderiert Chats von Jugendlichen oder Eltern, berät individuell per E-Mail oder verfolgt den Gesprächsverlauf in Foren. Die Online-Beratung der bke ist bundesweit erreichbar unter bke-beratung.de oder über eine App, für Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren und Eltern von Kindern zwischen 0 und 21 Jahren kostenfrei.

Die Fragen und Gespräche drehen sich um Themen wie Mobbing, Süchte, Streit in der Familie oder im Freundeskreis. „Die Jugendlichen kommen häufig mit Themen und Problemen mit den Eltern, mit der Schule, mit Freunden. Liebeskummer spielt natürlich eine Rolle. Eltern kommen zunächst oft  mit Themen zu ihren Kindern, daneben haben sie zumeist auch Paarthemen und weitere über die Kinder hinausragende Probleme. Wenn Erwachsene bisher eher schlechte Erfahrungen mit der Jugendhilfe gemacht haben, fragen sie oft nach Tipps, an wen sie sich sonst noch wenden können“. 

Anonym spricht es sich leichter. Häufig werden die ersten Termine in einer regionalen Beratungsstelle dazu genutzt, um sich gegenseitig abzutasten, Vertrauen auf- und Berührungsängste abzubauen. „Was mich immer wieder erstaunt und auch berührt, wie offen gleich die Themen aufgetischt werden. Und wie tiefgehend über diese Probleme gesprochen oder geschrieben wird. Die Anonymität bringt eine zusätzliche Sicherheit.“  Im Gegensatz zu anderen Online-Angeboten sind im Portal bke-beratung.de nur ausgebildete Mitarbeitende im Einsatz, die über eine lange Erfahrung in der Beratungsarbeit der Jugendhilfe und therapeutische Zusatzausbildungen verfügen und sich darüber hinaus für die Online-Beratung weitergebildet haben.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, miteinander in Kontakt zu kommen und Sorgen und Probleme zu kommunizieren: Jugendliche oder Eltern können Fragen in der Einzelberatung stellen, per E-Mail oder in einer Chat-Sprechstunde. Manchmal sind auch Gruppenchats das geeignete Format, um sich über Nöte auszutauschen. Eigene Gedanken zu bestimmten Themen können auch in Foren veröffentlicht werden.

Außer einem funktionierenden Internetzugang gibt es keine Voraussetzungen für die Nutzung der Online-Beratung, der zeitliche Umfang der Beratung ist ebenfalls offen. „Manche Jugendliche oder Erwachsene melden sich gezielt mit einer Frage, sie wollen sich zu einem Thema austauschen oder einen schnellen Rat. Andere suchen eher Kontakt oder wissen noch nicht, was sie eigentlich suchen und bleiben daher oft länger. Ich betreue zum Beispiel seit Oktober einen Vierzehnjährigen. Der schreibt mir regelmäßig, jede Woche einmal. Aber diese Verläufe gibt es in der regionalen Beratungsstelle auch. Langzeit- und Kurzzeitklienten und sogenannte Besucher, die vielleicht zunächst nur ein kleines Problem besprechen wollen, unsicher sind, und es mal ausprobieren wollen und dann vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt wiederkommen, um vertiefender in den Beratungsprozess einzusteigen.“

Oliver Freiling erkennt die Vorzüge der Online-Beratung auch für sich selbst: „Gerade bei der E-Mailberatung habe ich Zeit, ich kann die E-Mail in Ruhe lesen, auf mich wirken lassen und darüber nachdenken. Ich muss nicht immer gleich aus der Hüfte reagieren, sondern kann auch noch Rücksprache mit Kolleginnen und Kollegen halten, was ich an Begleitung anbieten möchte“.

Diakonie Hasenbergl e.V.
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