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14. Januar 2019 | Häufige Wünsche: Unterstützung beim Einkaufen, Veranstaltungen und gemeinsame Begegnungen

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Nach der Wunschbaumaktion werden die Wünsche und Anregungen nun in konkrete Projekte umgesetzt

Wunschbaum Lerchenauer See 209Es sind bescheidene Wünsche, die die Anwohnerinnen und Anwohner der Siedlung am Lerchenauer See auf den Zetteln am Wunschbaum notiert haben: Unterstützung beim Einkaufen, Begegnungen und gute Nachbarschaft, aber auch Veranstaltungen stehen häufiger auf den Wunschzetteln, die inmitten der grünen Tannennadeln am Baum hängen. Das Projekt „Wir am Lerchenauer See“ der Diakonie Hasenbergl e.V. hatte im Dezember alle Bewohnerinnen und Bewohner der Siedlung aufgerufen, Wünsche und Anregungen für eine Verbesserung der Lebensbedingungen am Lerchenauer See zu notieren. Jetzt werden die ersten Projekte geplant und Veranstaltungen organisiert.

Tatkräftige Unterstützung
„Wir freuen uns über die konkreten Wünsche und Ideen. Jetzt schmücken wir den Baum ab und sortieren die Wünsche. Danach planen wir die ersten Veranstaltungstermine, bei denen wir die Anregungen mit den Anwohnerinnen und Anwohnern gemeinsam diskutieren“, informiert Sarah Ehrenstein über das weitere Vorgehen. Sie ist im Auftrag der Diakonie Hasenbergl als Quartiersmanagerin in der Siedlung am Lerchenauer See und dort für den Schwerpunkt Seniorenarbeit zuständig.
„Wir am Lerchenauer See“ heißt das Projekt, das sich um die Erschließung und Einrichtung von Räumen für Gruppen und Aktivitäten ebenso kümmert wie um die Organisation eines Fahrdienstes oder von Betreuungsdienstleistungen. Damit die Siedlung am Lerchenauer See ein lebendiges und lebenswertes Quartier für Jung und Alt bleibt.

 

Erste Projekte werden jetzt formuliert
„Was ich mir wünsche für ein gutes und zufriedenes Leben am Lerchenauer See“ steht auf den Zetteln am Baum. „Wir wollen den Menschen zeigen: Wir sind da, hören euch zu und nehmen euch ernst“, ergänzt Sarah Ehrenstein. Dass die Wunschzettel jetzt sortiert und in verschiedene Projekte Eingang finden, ist nur eine logische Konsequenz.
Ein lebendiges Wohnviertel soll die Siedlung am Lerchenauer See wieder werden, mit Veranstaltungen wie Flohmärkten. Die Menschen wünschen sich aber auch mehr nachbarschaftliche Treffen, einen aktiven Austausch der Bewohnerinnen und Bewohner, zwischen Familien und Senioren. Ein drängendes Anliegen, das ebenfalls schnell gelöst werden soll, ist die Organisation und Unterstützung beim Einkaufen. „Die Verbesserung der Einkaufsmöglichkeiten vor Ort wurde häufig auf die Wunschzettel geschrieben“, berichtet Sarah Ehrenstein. Neben den Wünschen für die Gemeinschaft der Anwohner finden sich aber auch individuelle Wünsche, wie die Möglichkeit, auch im Winter unter Dach gemeinsam mit Freunden in der Siedlung Tischtennis spielen zu können“.

Wie es nun weitergeht: Die Ideensammlung wandert nicht mit dem Weihnachtsschmuck in den Keller. „Wir entwickeln nun separate kleine Arbeitskreise zu den unterschiedlichen Projektideen. Wir freuen uns, wenn wir gemeinsam an der Verwirklichung und Umsetzung der Ideen arbeiten“. Die Wunschzettel werden im Büro der Quartiersmanagerinnen in den Räumlichkeiten der Kapernaumkirche ausgestellt.
Selbstverständlich werden weitere Anregungen und Ideen gerne aufgenommen. Auch selbst engagieren können sich die Bewohnerinnen und Bewohner. Weitere Informationen gibt es per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Diakonie Hasenbergl e.V.
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