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01. März 2018 | Projekt DiNo-Kids gerettet! 50 Kinder danken für enorme Resonanz auf Spendenaufruf

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DiNo Kids gerettet 209München Nord. Das Projekt DiNo-Kids der Diakonie Hasenbergl kann aller Voraussicht nach die Finanzierungslücke für 2018 von etwa 30.000 Euro überbrücken. Nachdem die Kinder des Projektes Ende des vergangenen Jahres über die Medien auf ihre Lage aufmerksam gemacht haben, folgte kurz darauf ein großes Echo von unterschiedlichsten Seiten: Viele Institutionen und auch private Spendende haben konkrete Finanzierungsmöglichkeiten angeboten. Im Projekt DiNo-Kids geben 15 studentische Honorarkräfte Schülerinnen und Schülern - viele mit Migrationshintergrund – Hausaufgabenbetreuung und Lernförderung.

Vier private Spendende haben insgesamt 1.800 Euro für das Projekt zur Verfügung gestellt. Weiterhin möchte der Bezirksausschuss 11 Milbertshofen–Am Hart das Projekt mit bis zu 3.000 Euro fördern. Der Adventskalender für gute Werke der Süddeutschen Zeitung e.V., der die DiNo-Kids bereits seit 2016 unterstützt, hat auch für 2018 wieder einen Betrag von 5.000 Euro in Aussicht gestellt.
Weitere 10.000 Euro wurden bei einer Förderorganisation beantragt. Auch hier stehen die Chancen für eine Bewilligung gut. Die Findelkind-Sozialstiftung möchte sich – nun bereits ein drittes Mal – ebenso mit einem Betrag über mehrere Tausend beteiligen. Der Unterricht für die DiNo-Kids kann auch künftig in den Räumlichkeiten der Nachbarschaftstreffs der Diakonie Hasenbergl stattfinden. Diese werden vom Amt für Wohnen und Migration der Landeshauptstadt München angeboten. Weitere Kosten werden über die Beiträge gedeckt.

Die Kinder, die Mitarbeitenden und die Leitungen des Projektes und des Bereiches danken den Privatspendern und allen Institutionen ganz herzlich für das große Engagement, für die bereits eingegangenen und für die zugesagten Gelder - und für das Signal, das Projekt DiNo-Kids weiter am Laufen zu halten!

Aufgrund dieser Zusagen ist eine Weiterführung des Projektes für das Jahr 2018 erst einmal gesichert. Stefan Fröba, Bereichsleitung in der Diakonie Hasenbergl und Selen Gürler, Leitung der DiNo-Kids, arbeiten nun mit Hochdruck an einer Regelfinanzierung für das Projekt. Diese könnte, aufgrund der üblichen Vorlaufzeiten, frühestens ab 2019 greifen. Jeder weitere Euro hilft mit, das Projekt auf sichere Beine zu stellen. Deshalb werden auch weitere Spenden dringend benötigt und sind herzlich willkommen. Und die Erfolge sprechen für sich: Ein Kind, das zu Beginn der Lernförderung wenig deutsch sprach und kaum lesen konnte, kann sich inzwischen aktiv am Schulalltag beteiligen. Und eine weitere Schülerin, die als scheinbar chancenlose Außenseiterin ins Projekt kam, hat sich durch die Lernförderung so gut entwickelt, dass sie mittlerweile zu den Klassenbesten gehört.

Wer in München auf Sozialleistungen angewiesen ist, erhält die Nachhilfe für seine Kinder bei entsprechend schlechten Noten in Einrichtungen, die von der Landeshauptstadt München gefördert werden kostenlos. Und wer in München gut verdient, kann sich die Nachhilfe für den Nachwuchs selbst leisten. Doch dazwischen gibt es eine Lücke, nämlich bei den Geringverdienern. Hier reicht das Geld gerade so für das Nötigste, Lernförderung ist oft zu teuer. Genau in dieser Lücke setzt das Projekt DiNo-Kids an, denn Bildung darf nicht am Geldbeutel scheitern. Seit Projektstart im September 2015 ist die Teilnehmendenzahl von 7 auf aktuell 50 Kinder geradezu explodiert. Dass der Bedarf in der „Lücke der Geringverdienenden“ so hoch ist, damit hatten auch die Initiatoren des Projektes in der Diakonie Hasenbergl nicht gerechnet. „Wir haben hier in ein Wespennest gestochen“ sagt Stefan Fröba. Mittlerweile wird an vier Standorten mehrmals die Woche die Lernförderung angeboten.

Wer helfen möchte, wendet sich gerne an die Diakonie Hasenbergl oder spendet direkt online auf der der Homepage der Diakonie Hasenbergl unter dem Kommentar-Stichwort: „DiNo-Kids“. Herzlichen Dank!

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Diakonie Hasenbergl e.V.
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Telefax: 089 - 314 001 69

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