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22. September 2017 | Mitarbeitende der Diakonie Hasenbergl besuchen Partnerinnen und Partner in Burghausen

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Diakonie Hasenbergl besucht Diakonie Traunstein 209

München/Burghausen. Dass die Einführung des 3. Arbeitsmarktes in München in die richtige Richtung geht, wurde kürzlich durch Mitarbeitende des Diakonischen Werks Traunstein bestätigt. Sie haben sich über die praktische Umsetzung des 3. Arbeitsmarktes in der Diakonie Hasenbergl in München darüber informiert. Der Wunsch ist es, in Traunstein ebenfalls ein Projekt dieser Art für Langzeitarbeitslose zu initiieren. Nun (20.09.2017) folgte der partnerschaftliche Gegenbesuch: Mitarbeitende der Diakonie Hasenbergl und Günter Weingärtler vom Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München informierten sich über Beschäftigungsangebote bei den Kolleginnen und Kollegen vom Diakonischen Werk Traunstein.

Dirk Hentrich und Ludwig Doben sind im Diakonischen Werk Traunstein Leiter von Tagesstätten für psychisch kranke Menschen in den Standorten Mühldorf, Neuötting und Burghausen. Die Beschäftigten sind dort bisher in sogenannten Zuverdienstprojekten und Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung (MAE) beschäftigt. Wie genau die Arbeitsabläufe hier geregelt sind, konnten die 10 Besucherinnen und Besucher der Diakonie Hasenbergl aus München beim Besuch der Mensa des Kurfürst-Maximilian-Gymnasiums in Burghausaun sehen. Bis zu 12 Beschäftigte des DW Traunstein kochen hier täglich für die Schülerinnen und Schüler das Mittagessen. Und das Konzept geht auf: Schülerinnen und Schüler sowie die Beschäftigten begegnen sich mit gegenseitiger Wertschätzung und Respekt.

Dabei konnten die Gymnasiasten in einer Umfrage selbst auswählen, welches Essen sie in ihrer Mensa auf dem Tisch haben möchten. Ihre Wünsche: Gesund, regional und frisch. Kein Anbieter auf dem Markt konnte diesen Kriterien gerecht werden. Erst das Diakonische Werk Traunstein mit seinen Beschäftigten ermöglichte diese gesunde Art der Mittagspause; und das zu einem bezahlbaren Preis. So kostet ein Menü mit Wasser, Salat vom Buffet, Hauptspeise, Nachspeise und einmaligem Nachschlag nur 4,50 Euro. Bezahlt wird mit einem Chip-System. 50 Prozent aller Schülerinnen und Schüler kommen täglich zum Essen, das heißt, bis zu 150 Mahlzeiten stellen die Beschäftigten in einem Zeitfenster von rund zwei Stunden bereit.

Weiter ging es dann für die Besucherinnen und Besucher aus dem Hasenbergl in die Burghauser Altstadt, genannt „in den Grüben“. Hier befinden sich ein Tageszentrum für psychisch kranke oder behinderte Menschen, eine Werkstatt zur Button-Produktion, das gastronomische Arbeitsprojekt Herzog-Georg-Stubn sowie das Schusserl. Bei letzterem handelt es sich um ein kleines Spielwarengeschäft mit teils von Hand hergestellten Spielwaren. Einen gebührenden Abschluss des aufschlussreichen Tages stellte die angeschlossene Burgführung da.

Der gemeinschaftliche Austausch zwischen der Diakonie Hasenbergl und der Diakonie Traunstein befruchtet das zusammen. tun. auf beiden Seiten. Immer im Mittelpunkt stehen dabei für alle die Arbeitssuchenden beziehungsweise Beschäftigten mit ihren individuellen Fähigkeiten und Stärken.

Auf dem Bild von links nach rechts: 
oben: Ludwig Doben, DW Traunstein; Günter Weingärtler, Referat für Arbeit und Wirtschaft; Dirk Hentrich, DW Traunstein
unten: Monika Funk, Bereichsleitung; Philipp Blümle, Betriebsleiter, beide Diakonie Hasenbergl

Diakonie Hasenbergl e.V.
Stanigplatz 10, 80933 München
info@diakonie-hasenbergl.de
Telefon: 089 - 314 001 0
Telefax: 089 - 314 001 69

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