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10. Februar 2017 | Bestmögliche Förderung benachteiligter Jugendlicher

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Foto Bestmögliche Förderung 209Bestmögliche Rahmenbedingungen für die Förderung von Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen schaffen. Wie das gelingen kann, war am Dienstag, 7. Februar 2017 Thema eines Gespräches in der Jugendwerkstatt „Junge Arbeit“. Bundestagesabgeordnete Beate Walter-Rosenheimer bekam dabei einen ausführlichen Einblick in die Praxis der Einrichtung der Diakonie Hasenbergl.

Bei dem Termin konnten sich die Bundestagesabgeordnete, ihre Referentin Helga Stieglmeier; Gisela Würfel (stv. Geschäftsführerin Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit e.V. (BAG EJSA) sowie Klaus Umbach (Geschäftsführer Evangelische Jugendsozialarbeit Bayern e.V.) einen Überblick über die Einrichtung während eines Rundgangs verschaffen. Von besonderem Interesse war dabei das Projekt MAW-light, ein besonders niedrigschwelliges Angebot für Jugendliche, bei dem die Jugendlichen sehr individuell und mit intensiver Begleitung an die Arbeitswelt heran geführt werden.

Wie die Politik optimale Rahmenbedingungen für die Förderung von Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen - insbesondere beim oft schwierigen Übergang von der Schule ins Arbeitsleben - schaffen kann, stand anschließend in einem ausführlichen Gespräch im Mittelpunkt. Es brauche dafür, so Frank Lasshof, einfache Zugänge, Durchlässigkeit bei den Angeboten und besonders niedrigschwellige Angebote wie MAW-light. Der Austausch zum Thema „Hilfebedarf von jungen Volljährigen“ soll demnächst in Berlin intensiviert werden.

In der Jugendwerkstatt erhalten die jungen Erwachsenen im geschützten Rahmen eines betrieblichen Lernfeldes nachhaltige Stabilisierung und Unterstützung. In enger Kooperation zwischen Handwerk und Sozialpädagogik werden sie für das Arbeitsleben qualifiziert und erhalten die Möglichkeit einer Ausbildung zum Medientechnologen im Siebdruck, zur Malerin bzw. zum Maler oder zur Schreinerin bzw. zum Schreiner.

Im Kooperationsverbund mit Ausbildungsbetrieben am 1. Arbeitsmarkt können auch andere individuelle Berufswünsche realisiert werden.

Auf dem Foto:
Frank Lasshof, Betriebsleiter Junge Arbeit; Gisela Würfel, BAG EJSA,
Beate Walter-Rosenheimer, MdB; Klaus Umbach, EJSA Bayern

Diakonie Hasenbergl e.V.
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Telefax: 089 - 314 001 69

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