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2. Oktober I Dringender Handlungsbedarf: Die ersten Workshop-Teilnehmenden und ihre Ideen für die Siedlung am Lerchenauer See stehen fest

Meldungen

Die ersten Teilnehmer*innen des Bürgerrat-Workshops „Schöner Leben 5.0 – Lerchenauer See für alle“ und ihre Ideen für das Viertel stehen fest.

Aktive Mitgestalterinnen und MitgestalterSie sind unterschiedlichen Alters, kommen aus verschiedenen sozialen Schichten und haben unterschiedliche Anregungen und Bedürfnisse für eine Verbesserung der Lebensqualität in der Siedlung am Lerchenauer See.  Die Nachbarinnen und Nachbarn, die sich für die Teilnahme am Workshop gemeldet haben, haben sich Gedanken gemacht, was für ein aktives Miteinander am See notwendig ist: Von Sportangeboten und öffentlich nutzbaren Freiflächen am Lerchenauer See, über Banken und ein Alten- und Servicezentrum sind Ideen und Anregungen dabei, die den Interessen aller Anwohner*innen entsprechen. Insgesamt können 16 aktive Mitgestalter*innen aus der Siedlung am Lerchenauer See im Rahmen des Workshops „Schöner Leben 5.0 – Lerchenauer See für alle“ am 9. und 10. Oktober 2020 gemeinsam Ideen für eine lebenswerte Nachbarschaft sammeln und Projekte anstoßen.

 

„Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, die Vielfalt der Anwohner*innen am See mit den Workshop-Teilnehmenden abzubilden. Zum Workshop haben sich Frauen und Männer gemeldet, die noch im Arbeitsleben stehen oder bereits im Ruhestand sind. Nachbarinnen und Nachbarn mit oder Familie“, fasst Selen Schaeffer zusammen. „Sie alle leben gerne in der Siedlung am Lerchenauer See, genießen die Umgebung und die Lage am See. Alle haben aber Anregungen gesammelt, wo es ihrer Meinung nach dringenden Handlungsbedarf gibt“. 

 

Senior*innen vermissen ein Alten- und Servicezentrum (ASZ), in dem ältere Menschen zusammenkommen und Kontakte knüpfen können, mit einem festen Veranstaltungs- und Kursangebot. Zwar bieten die umliegenden Kirchengemeinden einem vielseitigen Veranstaltungskalender an, ein überkonfessionelles Angebot fehlt jedoch. „Wir freuen uns sehr, dass sich auch einige Seniorinnen und Senioren für den Workshop angemeldet haben und tatkräftig mitarbeiten wollen an der Aktivierung ihres Viertels“, so Selen Schaeffer weiter. Tatsächlich nutzen einige der Teilnehmenden zwar die Angebote, die über das Projekt „Wir am Lerchenauer See“ bereits in der Siedlung etabliert worden sind – für eine Vielzahl regelmäßiger Termine besuchen die Senior*innen der Siedlung aber die Veranstaltungen der ASZ in den umliegenden Stadtbezirken.

„Einige der Anwohner*innen engagieren sich freiwillig und arbeiten ehrenamtlich für verschiedene Einrichtungen – ebenfalls in anderen Stadtteilen. Da wird deutlich, dass ein enger Kontakt der Menschen und die gegenseitige Unterstützung durch nachbarschaftliches Engagement noch verstärkt werden kann. Dies wünschen sich viele der Menschen, mit denen wir ins Gespräch gekommen sind“, erzählt Selen Schaeffer. Ein Treffpunkt für nachbarschaftlichen Austausch, für Beratungen soll sich noch etablieren. Außerdem auf der Wunschliste: die Wiederansiedelung von Banken. „Es gibt hier keine Niederlassung von Banken. Für finanzielle Angelegenheiten müssen wir immer in die Filialen in anderen Stadtteilen“, erzählt ein Teilnehmer. Eine andere Teilnehmerin verweist auf die oft desolaten Zustände in Häusern und Wohnungen, die dringend sanierungs- und renovierungsbedürftig sind. „Hier müssen Politiker und Hausverwaltungen dringend handeln- so geht es nicht weiter“, fordert die 66-jährige.

Im Rahmen des 1,5-tägigen Workshops sollen die Ideen und die Motivation der Anwohner*innen gebündelt werden, um die Menschen in der Siedlung für ihr nachbarschaftliches Engagement noch stärker zu aktivieren. Die erarbeiteten Ideen und Projekte werden der Öffentlichkeit, den Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und Hausverwaltungen vorgestellt, um gemeinsam eine Umsetzung zu ermöglichen und zu begleiten. Unterstützt wird der Workshop von externen Moderator*innen des Vereins Dynamic Facilitation e.V.

Am Workshop teilnehmen können insgesamt 16 Nachbar*innen. Bis 4. Oktober 2020 noch können sich interessierte Anwohner*innen gerne zur Anmeldung und für weitere Informationen direkt an die Quartiersmanagerinnen wenden, telefonisch unter 089 314 001 83 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Veranstaltung liegt ein strenges Hygienekonzept zu Grunde, um die Gesundheit aller Teilnehmenden zu schützen.

Diakonie Hasenbergl e.V.
Stanigplatz 10, 80933 München
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