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28. Mai 2019 | Gäste zum Beobachten, Streicheln und Füttern: Monis Kleine Farm zu Besuch im Wichern-Zentrum

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Moni Posmik 209An einem sonnigen Vormittag tummeln sich auf dem Gelände des Wichern-Zentrum neue, ungewöhnliche Gäste: Ein Alpaka, zwei Schafe, ein Hahn, mehrere Meerschweinchen. Monika Posmik ist mit „Monis Kleine Farm“ zu Besuch.

Wie bürstet man ein Schaf? Wie fühlt sich die Wolle eines Alpakas an? Wie fest darf man ein Meerschweinchen halten? Wie gefährlich ist der Schnabel eines Hahns? – Fragen, die für Stadtkinder gar nicht so einfach zu beantworten sind. Durch den Besuch wird den Kindern nicht nur einfach der Kontakt zu den Tieren und der Natur ermöglicht, sondern noch so viel mehr. Tiere fordern eine besondere Art der Aufmerksamkeit und einen verantwortungsvollen Umgang. Und dennoch treten sie mit den Kindern ganz einfach in Beziehung, durch beobachten, streicheln, spazieren führen, füttern. Die Kinder lernen, wie die Tiere reagieren, bauen Vertrauen auf, zu den Tieren und auch zu sich selbst. Ängste werden überwunden. Monika Posmik ist dabei auf die Bedürfnisse der Kinder eingegangen und hat ihnen den Umgang mit ihren Tieren erleichtert.

Die Kinder selbst waren zunächst sehr aufgeregt, aber schon nach kurzem erlebte man sie viel ruhiger als gewöhnlich. Einfach ruhig dasitzen und ein Meerschweinchen auf dem Arm halten zu dürfen oder die Schafe Hubsi und Lotte spazieren führen und füttern. Das Highlight vieler Kinder war allerdings das Alpaka Nacho mit dem lächelnden Gesicht, in dessen Fell sich Hände wunderbar vergraben lassen. Die Kinder waren sehr einfühlsam und geduldig im Umgang mit den Tieren, sie haben gelernt, auf die Tiere einzugehen und sich von ihnen leiten zu lassen, dass Tiere auch mal eine Pause brauchen. Für einige war es dann noch interessant, dass die Meerschweinchen sich mit Hilfe von "Fiepen" unterhalten.
„Es war schön zu sehen, wie anfangs eher zögerliche, ängstlichere Kinder innerhalb kürzester Zeit aufgetaut sind und sich zugetraut haben, die Tiere zu halten und zu streicheln. Dabei haben die Kinder ihre Verantwortung für die Tiere sehr ernst genommen. Man konnte den positiven Einfluss auf die Kinder deutlich spüren.“, so beschreibt Theresa Stecher, Gruppenpädagogin im Wichern-Zentrum, HPT-Schule, wie sie den Vormittag erlebt hat.

Monis Kleine Farm war ein tolles Erlebnis für alle Beteiligten. Die Kinder können die positiven Erfahrungen, die sie mit den Tieren gemacht haben, auch auf andere Lebensbereiche übertragen. Und so wird das hoffentlich nicht der letzte Besuch der tierischen Gäste im Wichern-Zentrum sein. Dieser Besuch wurde komplett vom Förderverein Quicklebendig e.V. finanziert.

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